Das Schlafzimmer ist der wichtigste Raum im Haus, denn in ihm verbringen wir ca. 1/3 unseres Lebens. Alle nächtlichen Störeinflüsse wirken sich besonders schädlich auf die Gesundheit aus, da nachts die Funktionen des Stoffwechsels und das Immunsystems herabgesetzt sind und die nächtliche Regenerationsphase sonst nicht zu der erforderlichen Erholung führt. Daher sollte das Schlafzimmer mit größter Sorgfalt gestaltet werden, frei von Schadstoffen und Elektrosmog. Vermeiden Sie im Schlafzimmer möglichst alle elektrischen Geräte und hier ganz besonders solche, die einen Transformator benötigen.
Achten Sie auch darauf, dass in Räumen, die an das Schlafzimmer (vor allem an der Kopfseite der Schläfer) angrenzen, ebenfalls keine Geräte stehen oder Leitungen verlaufen oder gelegt sind.
Elektroleitungen am Kopfende des Bettes
Rechts und links der Betten befinden sich bei vielen Menschen im Schlafzimmer Steckdosen, die miteinander verbunden sind, d.h., die Leitungen laufen immer am Kopfende entlang zur anderen Steckdose. Häufig befinden sich noch in den im Schlafzimmer angrenzenden Räumen Leitungen in den Wänden.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, Schwächung des Immunsystems, Kopfschmerzen, erhöhtes Risiko für Schwangere und Ungeborene, Allergien, Hormonstörungen

Schutzmaßnahme:
Netzabkoppler oder Netzfreischalter von einem erfahrenen Elektriker einbauen lassen. Nach dem Einbauen eines Netzfreischalters die Strahlungsbelastung unbedingt nochmals überprüfen, da manche Geräte die Strahlung erhöhen und nicht senken. Bei Neubau abgeschirmte Kabel und Steckdosen verwenden.
Radiowecker, Stereo-Anlage, Funkwecker
Nicht unerhebliche Belastungen gehen von Geräten aus, die ans Stromnetz angeschlossen sind, zumal sie fast immer im Kopfbereich stehen (Radiowecker). Wenn ein Radiowecker oder ein Funkwecker mit Batterie betrieben wird, entstehen keine Belastungen durch elektromagnetische Strahlungen
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, erhöhtes Gehirntumor-Risiko, morgendliche Kopfschmerzen.

Schutzmaßnahme:
Abstand von mindestens 1 Meter einhalten. Batteriebetriebene oder aufziehbare Wecker benutzen, Stereo-Anlage in ein anderes Zimmer. Wenn Sie auf gar keinen Fall auf Ihre Stereo-Anlage im Schlafzimmer verzichten wollen, dann sollten die Geräte mindestens 2 Meter vom Kopfende entfernt aufgestellt werden. Achten Sie darauf, dass auch die Zuleitungen mindestens 2 Meter vom Kopf entfernt sind.
Abstand halten vom Radiowecker
Die Zeitschrift “/KO-TEST-Magazin” berichtete über die elektrischen und magnetischen Feldabgaben netzgetriebener Radiowecker. Die Zeitschrift ließ 18 Radiowecker untersuchen. Alle Geräte erhielten von /KO-TEST die Einstufung “nicht empfehlenswert”, “weil sie stärkere elektrische und magnetische Wechselfelder abgeben als strahlungsarme Computer Bildschirme nach der schwedischen TCO-Richtlinie”.
Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse aber, dass man sich vor den Feldern der Radiowecker durch das Einhalten (nicht übertriebener) Abstände leicht schützen kann.

Heizdecken:

“So flächendeckend wie kein anderes Gerät bombardieren Heizdecken den Körper auf seiner gesamten Oberfläche mit elektrischen und magnetischen Strahlen. Sie erzeugen in denkbar geringer Distanz zum Organismus große Felder und bleiben meist stundenlang eingeschaltet. Auch wenn man eine elektrische Heizdecke ausschaltet, bleibt ein elektrisches Wechselfeld aktiv, da diese Geräte überwiegend nicht freigeschaltet, sondern nur einpolig deaktiviert werden.

Zahlreiche seriöse Untersuchungen erhärten den Verdacht, dass elektrische Heizdecken ein massives Gesundheitsrisiko darstellen. Schwangere Frauen, die elektrische Heizdecken benutzten, erlitten häufiger Früh- und Fehlgeburten. Kinder, die während der ersten Lebensmonate mit Heizdecken gewärmt wurden, erkrankten in den Folgejahren erheblich häufiger an Tumoren und verschiedenen Krebsarten. Ihr Risiko, an Leukämie zu erkranken, lag sogar mehr als das Zehnfache über dem der Normalbevölkerung” Auszug aus dem Buch: Sievers, Elektrosmog / die unsichtbare Gefahr”, Verlag Langen Müller

Menschen, die sich in homöopathischer oder einer anderen Naturheilbehandlung befinden, werden / solange sie eine Heizdecke benutzen / keine Wirkungen ihrer Medikamente erfahren, da deren Wirkung durch die Strahlungen behindert bzw. zerstört wird.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Angst, Depressionen, Überreizung des Nervensystems, erhöhtes Risiko

Schutzmaßnahmen:
Heizdecke nur zum Bettanwärmen benutzen; dann Stecker ziehen.
Auf herkömmliche Wärmflaschen (auf Material, Ausdünstung von Kunststoff achten)
oder Wärmekissen aus Dinkel oder Hirse zurückgreifen.

Spontane Fehlgeburten und elektrische Heizdecken
Nach einer Studie der Yale-Universität wird die Rate spontaner Fehlgeburten durch die Verwendung elektrischer Heizdecken zur Zeit der Empfängnis leicht vergrößert. Die Verwendung einer elektrischen Heizdecke im späteren Verlauf der Schwangerschaft oder die Benutzung eines geheizten Wasserbettes waren jedoch nicht mit einer Zunahme der Fehlgeburten verbunden. Kathleen Belanger und Kollegen hatten 2.967 Frauen in die Studie aufgenommen, die sich zwischen 1988 und 1991 vor der 16. Schwangerschaftswoche zur Beobachtung des Schwangerschaftsverlaufes im Yale New Haven-Krankenhaus begaben (Belanger 1998). Als spontaner Abort wurde die unfreiwillige Unterbrechung der Schwangerschaft vor der 28. Schwangerschaftswoche definiert. Insgesamt traten zwischen der 7. und 25. Schwangerschaftswoche 135 spontane Fehlgeburten auf. Das ist eine Fehlgeburtenrate von 4,6%. Mit einer Erhöhung dieser Rate waren folgende Gegebenheiten verbunden: unverheiratet sein, Alter über 35 Jahre, mehr als eine vorausgegangene Schwangerschaft, ein verstärkter Koffeinkonsum sowie eine Verwendung eines elektrischen Heizkissens während der Empfängnis. Bei den 153 Frauen, die während der Empfängnis eine elektrische Heizdecke verwendeten, trat in 9,15% der Fälle ein spontaner Abort auf. Das ist ein etwa um den Faktor 1,8 signifikant erhöhtes Risiko (95%-KI: 1,1-3,1). Nach Berücksichtigung möglicher weiterer Einflussfaktoren sank das erhöhte Risiko leicht auf 1,7 (KI: 0,96-3,2). Die Verwendung einer elektrischen Heizdecke im späteren Schwangerschaftsverlauf, die Verwendung eines geheizten Wasserbettes und auch die Stärke der elektromagnetischen Felder nach dem Verkabelungs-Code (wire code) waren nicht mit einer erhöhten Abortrate verbunden.

DISKUSSION
Die Autoren vermuten, dass die höhere Rate spontaner Aborte bei der Empfängnis in der Gruppe der Benutzerinnen elektrischer Heizdecken zum Teil auf das durchschnittlich etwas höhere Alter in dieser Gruppe zurückgeführt werden könne. Etwa 30% der Benutzerinnen elektrischer Heizdecken war älter als 35 Jahre. Eine Schwachstelle der Studie bestehe in der mangelhaften Erfassung früher Fehlgeburten. Nur 14,1% des Gesamtkollektivs war vor der 10. Schwangerschaftswoche befragt worden. Die meisten Schwangerschaftsverluste geschehen jedoch vor der 10. Schwangerschaftswoche, oft noch bevor die Schwangerschaft überhaupt bemerkt wird. Solche Frühaborte seien in dieser Studie daher nicht erfasst worden, so dass auch nichts zur Wirkung von EMF auf frühe Aborte ausgesagt werden könne. Dieses Problem kann nur überwunden werden, wenn alle Frauen, die schwanger werden, erfasst werden.

FRÜHERE STUDIEN
Jukka Juutilainen von der Universität Kuopio/Finnland haben dieses Problem berücksichtigt und tatsächlich von einer erhöhten Zahl von frühen Schwangerschaftsverlusten bei erhöhter elektromagnetischer häuslicher Belastung berichtet (Juutilainen 1993). Eine Gruppe von Frauen, die versuchten, schwanger zu werden, wurden sechs Monate lang beobachtet. Mit Hilfe von Hormonbestimmungen wurden sowohl Schwangerschaften als auch Frühaborte diagnostiziert. In der Gruppe der Frühaborte von 98 Frauen wurde im Vergleich zur Kontrollgruppe von 102 Frauen etwa 5 mal häufiger eine vergleichsweise hohe häusliche elektromagnetische Belastung von mehr als 0,25 Mikrotesla gemessen. Allerdings war die Gesamtzahl der Frauen, die einer erhöhten Belastung ausgesetzt waren, sehr klein (7 Fälle, 2 Kontrollen) mit einem großen Konfidenzintervall (95%-KI: 1-25), so dass die Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden sollten. Daneben wurden eine Anzahl von Untersuchungen zu Fehlgeburten bei Arbeiterinnen an Bildschirmarbeitsplätzen durchgeführt. Zwei frühe Untersuchungen zeigten erhöhte Risiken (Ericson 1986, Goldhaber 1988), während in fünf späteren Untersuchungen aus den Jahren 1989 bis 1992 keine erhöhten Risiken gefunden wurden (Bryant 1989, Nielsen 1990, Windham 1990, Schnorr 1991, Lindbohm 1992). Die möglichen Auswirkungen von Bildschirmfeldern auf den Schwangerschaftsverlauf waren wesentliche Gründe für die Entwicklung strenger EMF-Standards für Monitore. Nancy Wertheimer und Ed Leeper diskutierten als mögliche Risikofaktoren für eine erhöhte Rate spontaner Aborte elektrisch geheizte Betten und andere elektrische Heizsysteme (Wertheimer 1989). Untersucht wurde ein saisonaler Unterschied der Abortrate. Da angenommen werden kann, daß diese elektrischen Geräte in der kalten Jahreszeit vermehrt verwendet werden, so wäre bei einem Einfluss elektromagnetischer Felder auf die Fehlgeburtenrate eine höhere Rate in den Wintermonaten zu erwarten. Tatsächlich wurde diese Annahme auch bestätigt. Kritiker haben den Autoren allerdings vorgehalten, dass die verglichenen Monate – Oktober bis Januar gegenüber Februar bis Mai – nicht die Heizsaison gegenüber der Nicht-Heizsaison repräsentierten (Kalvenberg 1991).

SCHLUSSFOLGERUNG
Die Frage, ob elektromagnetische Felder zu einer erhöhten Rate von Fehlgeburten führen, kann bisher nicht sicher beantwortet werden. Wenn es einen Effekt gibt, dann ist er sicher klein, da der Einfluß sonst durchgängiger aufgefallen wäre. Möglicherweise besteht ein erhöhtes Risiko in den ersten Wochen nach der Empfängnis, so daß in dieser Zeit auf eine langzeitige körpernahe Verwendung elektrischer Geräte wie Heizdecken verzichtet werden sollte. Ein Zusammenhang von Fehlgeburten und der Arbeit an Computermonitoren, wie er nach den ersten beiden Untersuchungen Mitte der achtziger Jahre vermutet wurde, erscheint nicht wahrscheinlich.

Literatur:
1. Belanger, B., Leaderer, B., Hellenbrand, K., et al.: Spontaneous abortion and exposure to electric blankets and heated water beds. Epidemiology 9, 36-42 (1998).

2. Bryant, H. E., Love, E. F.: Video display terminal use and sponatneous abortion risk. Int. J. Epidemiol. 18, 132-138 (1989).

3. Ericson, A., Kallen, B.: An epidemiologic study of work with video screens and pregnancy outcome. II. A case-control study. Am. J. Ind. Med. 9, 450-475 (1986).

4. Goldhaber, M. K., Polen, M. R., Hiatt, R. A.: The risk of miscarriage and birth defects among women who use visual display terminals during pregnancy. Am. J. Ind. Med. 13, 695-706 (1988).

5. Juutilainen, J., Matilainen, P., Saarikoski, S., Laara, E., Suonio, S.: Early pregnancy loss and exposure to 50-Hz magnetic fields. Bioelectromagnetics 14, 229-236 (1993).

6. Klavenberg, B. J.: Re: ” Fetal loss associated with two seasonal sources of electromagnetic field exposure.” Am. J. Epidemiol. 234, 913-914 (1991).

7. Lindbohm, M.-L., Hietanen, M., Kyyrönen, P., et al.: Magnetic fields of video display terminals and spontaneous abortion. Am. J. Epidemiol. 136, 1041-1051 (1992).

8. Nielsen, C. V., Vrandt, L. P. A.: Spontanteous abortion among women using video display terminals. Scand. J. Work Environ. Health 16, 323-328 (1990).

9. Schnorr, T. M., Grajewski, B. A., Hornung, R. W., et al.: Video display terminals and the risk of spntaneous abortion. N. Engl. J. Med. 324, 727-733 (1991).

10. Wertheimer, N., Leeper, E.: Fetal loss associated with two seasonal sources of electromagnetic field exposure. Am. J. Epidemiol. 129, 220-224 (1989).

11. Windham, G. C., Fenster, L., Swan, S. H., Neutra, R. R.: Use of video terminals during pregnancy and the risk of spontaneous abortion, low birth weight or intrauterine growth retardation. Am. J. Ind. Med. 18, 675-688 (1990).

Elektrische Heizdecken und Kinderkrebs
In einer jüngeren Studie von Susan Preston-Martin und Mitarbeitern (Universität von Südkalifornien in Los Angeles) fand sich kein Zusammenhang zwischen Gehirnkrebs und der Verwendung von elektrischen Heizdecken bzw. elektrischen Wasserbetten während der Schwangerschaft. Das Forscherteam hatte 540 Kinder unter 19 Jahren von der Westküste der USA untersucht, bei denen zwischen 1984 und 1991 Krebs diagnostiziert worden war. Es fand sich kein Unterschied bei der Tumorrate in Abhängigkeit vom Trimester der Schwangerschaft, in der eine Exposition erfolgte. Zudem fand sich kein Unterschied in der Rate der Hirntumoren im Vergleich zu einer 801 Kinder großen Kontrollgruppe. Diese Ergebnisse stehen im Widerspruch zu einer sechs Jahre zuvor ebenfalls in den USA durchgeführten Studie von David Savitz und Mitarbeitern. Savitz hatte eine Erhöhung der Rate an Hirntumoren um das Zweieinhalbfache gefunden, wenn Kinder während der Schwangerschaft elektromagnetischen Feldern von elektrischen Heizdecken ausgesetzt waren.
Quelle: Mothers’ use not linked to childhood cancer. Microwave News 16(4), S. 16 (1996).
Federkernmatratze oder Bettenrost aus Metall

Eine Federkernmatratze oder ein Bettenrost aus Metall besteht in der Regel aus leitfähigem Stahl, der jedes noch so kleine elektromagnetische Feld in seiner Umgebung verstärkt. So treibt z.B. eine Federkernmatratze mit einer Heizdecke kombiniert die elektromagnetischen Strahlungen ins Gigantische.

“Im Frühjahr 1998 habe ich für das Magazin /ko-Test 19 Federkernmatratzen bekannter Hersteller gemessen. Alle waren magnetisch auffällig, acht zeigten Kompassabweichungen unter 10 Grad, acht andere extreme Abweichungen über 100 Grad und drei lagen dazwischen.” Auszug aus Maes: Stress durch Strom und Strahlung, Seite 347

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, Zittern, morgendliche Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Überreizung des Nervensystems, ständige Müdigkeit, Angst, Depressionen.

Schutzmaßnahmen:
Matratzen aus Naturmaterialien ohne Metallanteile verwenden
Lattenroste aus Vollholz benutzen mit möglichst wenig Metallanteilen (kleinere Schrauben etc. sind nicht bedenklich)

Wasserbetten

Diese Betten müssen elektrisch beheizt werden. Ein Thermostat ist die ganze Nacht aktiv und jedes Mal, wenn er eingeschaltet ist, entstehen großflächige Magnetfelder im ganzen Körperbereich. Da die Elektroquelle in relativ kleinem Abstand zum Organismus arbeitet, die Belastungsfläche sehr groß und die Dauer der Belastung sehr lang ist und zudem noch im Schlaf stattfindet, stellt ein Wasserbett einen der größten Belastungsfaktoren dar.

mögliche gesundheitliche Auswirkungen: Schlafstörungen, Zittern, morgendliche Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Überreizung des Nervensystems, ständige Müdigkeit, Angst, Depressionen.

Schutzmaßnahme:
Wasserbett nur am Tag aufheizen lassen und nachts den Stecker ziehen. Geerdete Abschirm/Ableit-Matte auflegen. Strahlungsarme Wasserbett-Heizung bevorzugen.
Alternative: Kein Wasserbett verwenden, sondern Bettgestelle und Matratzen aus Naturmaterialien!
Betten mit Elektromotoren

Die Kabel dieser Betten stehen ständig unter Spannung und verursachen elektrische Felder, die den Schläfer erheblich belasten. Kranke und gebrechliche Menschen, für die diese Betten fast immer angeschafft werden, sind einer ganz erheblichen Belastung ausgesetzt. Viele Motoren werden außerdem nur verbraucherseitig abgeschaltet,, sodass in diesen Fällen ständig magnetische Wechselfelder direkt unter der Liegefläche verursacht werden, die enorme Feldstärken erreichen können.

mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, morgendliche Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Überreizung des Nervensystems, rheumatische Beschwerden, Kribbeln in den Gliedmaßen, Angst, Depressionen, ständige Müdigkeit, epileptische Anfälle.

Schutzmaßnahmen:
Bettgestelle aus Naturmaterialien verwenden, solange es möglich ist, kein Bett mit Elektromotor anschaffen. Auch eine Freischaltung des Motors gewährt keine 100% Sicherheit vor den Strahlungen. Beim Kauf eines Bettes mit Elektromotor Messergebnisse der elektromagnetischen Strahlungen vorlegen lassen. Sicherer ist, die elektromagnetische Strahlung des ein- und ausgeschalteten Motors von einem erfahrenen Fachmann messen lassen.
Geerdete Abschirm/Ableit-Matte auflegen
MS-Kranke sind oft auf Betten mit Elektromotoren angewiesen. Hier kann man den Elektromotor mit MU-Metall abschirmen.
Netzfreischalter im Sicherungskasten einbauen lassen; dieser schaltet Stromkreis nur bei Bedarf ein und danach aus. Geerdete Abschirm/Ableit-Matte auflegen

Magnetfelder durch elektrische Lattenrostantriebe
Elektrisch verstellbare Lattenroste können am Schlafplatz für beträchtliche magnetische und elektrische Felder sorgen. Nach Messungen von Werner Schaper, Verbraucherzentrale Hamburg, kann es im Bett zu Belastungen von bis zu 30 T kommen, wobei die Felder bei einer Vielzahl von Modellen auch vorhanden sind, wenn der Elektromotor nicht in Betrieb ist. Dies resultiert daraus, dass der Speisetransformator die 230-V-Netzspannung auch dann auf 24 Volt herunterspannt, wenn der Motor nicht benutzt wird. Schätzungen nach treten bei 80 % aller elektrisch verstellbarer Lattenroste erhöhte magnetische und elektrische Felder auf. Die Felder wirken über die gesamte Schlaf- und Regenerationsphase auf den Menschen ein. Kritische Wissenschaftler vom ECOLOG- und nova-Institut empfehlen, dass in der Schlafzeit die Magnetfeldbelastung unterhalb von ca. 0,2 bis 0,3 µT liegen sollte. Diese Werte können in Betten mit verstellbaren Lattenrosten bis zum Faktor 100 übertroffen werden. Eventuell sind immer wieder zu hörende Klagen über Schlafstörungen u. a. auf diese Felder zurückzuführen.

Seit wenigen Jahren bieten Hersteller elektrische Lattenrostantriebe mit integriertem Netzfreischalter an, der, wenn der Elektromotor nicht benötigt wird, die Spannung und damit auch die Felder wegschaltet. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Manche Modelle schalten zwar den Haupttransformator aus, verwenden hierzu aber einen “Stand-by-Trafo”. Dadurch werden zwar die Magnetfelder stark reduziert, es bleiben jedoch elektrische Felder in der Größenordnung von 50 V/m bestehen. Durch die verbleibenden, teilweise nicht unerheblichen Leckströme werden zudem übergeordnete Netzfreischalter blockiert. Optimal sind netzunabhängige Freischalter, bei denen die Hilfsspannung von einem geladenen Kondensator, Akku oder Batterie bereitgestellt wird und die den Speisetransformator per mechanischem Relais zweipolig abschalten. Solche Systeme stellen sicher, dass der Schlafplatz auch mit elektrisch verstellbaren Lattenrostantrieben frei von zusätzlichen elektrischen und magnetischen Feldern bleibt.
Fernseher im Schlafzimmer

Durch einen Fernseher entstehen nicht nur elektromagnetische Strahlungen, sondern auch Mikrowellen-, Radiowellen- und sogar Röntgenstrahlung. Auch wenn ein Fernseher nach kurzer Laufzeit wieder ausgeschaltet wird, bleibt eine hohe Spannung an der Oberfläche und auch im Gerät noch für viele Stunden bestehen. Das Gerät verändert die Luftionenkonzentration in der Umgebung und verschlechtert dadurch die Raumluft. Er strahlt zusätzlich Flammenschutzmittel etc. ab, die Sie die ganze Nacht einatmen.

mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, morgendliche Kopfschmerzen, Herzfunktionsstörungen, Überreizung des Nervensystems, rheumatische Beschwerden, Kribbeln in den Gliedmaßen, ständige Müdigkeit.

Schutzmaßnahme:
Fernseher ganz aus dem Schlafzimmer verbannen.
Computer mit Drucker im Schlafzimmer
Viele Menschen haben sich im Schlafzimmer einen Arbeitsbereich eingerichtet. mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, morgendliche Kopfschmerzen, Überreizung des Nervensystems
Schutzmaßnahme:
Computer mit Drucker in ein anderes Zimmer stellen oder Abstand von mindestens 2 Meter einhalten.
Babyphon
Viele Babyphone arbeiten per Funkübertragung. Sowohl Sender im Kinderzimmer, als auch Empfänger im Elternschlafzimmer werden , um bloß kein Geräusch des Kindes zu überhören, üblicherweise in der Nähe des Kopfes platziert. Der empfindliche Organismus des Kindes leidet erheblich unter diesen Strahlungen und auch die Eltern werden stark belastet.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Nervöse Beschwerden, höheres Risiko an Krebs, Leukämie bzw. Hirntumor zu erkranken, Schlafstörungen, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen.

Schutzmaßnahmen:
Babyphone benutzen, die ihre Informationen über die Telefonleitung und nicht per Funk übertragen oder solche, die mit Batterie funktionieren. Bei Funk-Babyphonen einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten. Dadurch ist die Strahlung zumindest verringert.
Boiler und Heizungen (mit Nachtstrom betrieben)

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Herzrhythmusstörungen, Angst, Depressionen, morgendliche Kopfschmerzen.

Schutzmaßnahme:
Abstand von mindestens 1,5 Meter einhalten; auch zur Stromleitung.
Atemdruckreglern zur Behandlung der Schlaf-Apnoe

Starke magnetische Wechselfelder treten bei der Verwendung von medizinischen Therapiegeräten zur Bekämpfung der Schlaf-Apnoe auf. Bei Menschen, die unter Schlaf-Apnoe leiden, kommt es während der Schlafphase zu einer zeitweisen Verschließung der Atemwege. Der Körper schlägt automatisch Alarm und der Schlafende schnappt mit einem lauten Schnarchreflex nach Luft. Das “explosionsartige” Schnarchen und die starke Tagesmüdigkeit sind die wichtigsten Anzeigen des Schlaf-Apnoe-Syndroms. Gefährlich wird die obstruktive Schlaf-Apnoe wenn mehr als 10 Atemstillstände (Apnoen) in einer Schlafphase auftreten und diese länger als 10 Sekunden dauern. Patienten, die unter diesem Syndrom leiden, kann mit einem sogenannten Atemdruckregler geholfen werden. Mit diesem Gerät wird der Atemdruck kontrolliert und bei Bedarf durch eine äußere Luftpumpe wieder angehoben. Für die Versorgung der Überwachungselektronik und der Luftpumpe muss die Netzspannung von 230 V/50 Hz nach den Vorschriften vom VDE auf eine Sicherheitsspannung von ca. 24 Volt reduziert werden. Hierzu wird ein üblicher Transformator verwendet, der im Nahbereich vergleichsweise hohe Magnetfelder emittiert. Erschwerend kommt hinzu, dass das Versorgungsgerät in unmittelbarer Nähe zum Patienten aufgestellt werden muss, da die Luftschläuche aufgrund des Druckverlustes kurz gehalten werden müssen.

Im Bereich des Kopfkissens wurden in der Regel Werte zwischen 1 und 2 µT gemessen. Nächtlich einwirkende Magnetfelder in dieser Größenordnung stehen in Verdacht, den Melatoninspiegel und hierüber die Schlafqualität ungünstig zu beeinflussen. Dies ist gerade für Personen, deren Schlafphase eh schon gestört ist, bedenklich. Die Hersteller, in Deutschland gibt es drei Hersteller von Atemdruckreglern, sind dringend aufgefordert, die Feldemissionen ihrer Geräte durch konstruktive Änderungen zu minimieren. Das Minimierungspotential ist dabei beträchtlich.

Schutzmaßnahme:
Erkundigen Sie sich beim Kauf nach der elektromagnetischen Emission des Geräts. Kaufen Sie nur ein strahlungsarmes Gerät.

Halogenlampen
Bei dieser neuzeitlichen Erfindung wird durch die Verminderung der elektrischen Spannung die magnetische Spannung mit Hilfe eines Transformators drastisch erhöht. Magnetische Spannungen belasten den Körper erheblich mehr als elektrische Spannungen / und sie können nur mit extrem hohem und kostenintensivem Aufwand abgeschirmt werden. Halogen-Lampen neben dem Bett in Höhe des Kopfes stellen eine sehr hohe Belastung dar.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Nervöse Beschwerden, höheres Risiko an Leukämie bzw. Gehirntumor zu erkranken, Schwächung des Immunsystems, Sehstörungen.
Schutzmaßnahmen
Auf Halogenlampen sollte wegen der hohen magnetischen Belastung überall in der Wohnung (und besonders im Schlafzimmer) ganz verzichtet werden.
Energiesparlampen

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Gehirnfunktionsstörungen, grauer Star, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Verhaltens- und Stoffwechselstörungen, Sprachstörungen
Schutzmaßnahme:
Mindestens 2 Meter Abstand zur Lampe einhalten
Leuchtstofflampe
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, erhöhtes Gehirntumor-Risiko, Sehstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, ständige Müdigkeit, Gereiztheit, Impotenz.
Schutzmaßnahme:
Mindestabstand von 1 Meter einhalten. Auf Leuchtstofflampen nach Möglichkeit verzichten.
Nachttischlampe mit Glühbirne
mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
Kopfschmerzen, nervöse Beschwerden, Konzentrationsschwierigkeiten.
Schutzmaßnahme:
Nur geerdete Lampen verwenden.

Telefon und Handy am Bett
Hochfrequenzstrahlung ist nicht durch ihre Intensität, also die hochfrequente Feldstärke bzw. Leistungsflussdichte gefährlich, sondern durch ihre Qualität, die niederfrequente gepulste Modulation.
Verwöhnt durch das praktische Telefonieren mit dem Handy wollen immer mehr Menschen auch zuhause schnurlos im Festnetz telefonieren. Hersteller von Telefonen bieten zu diesem Zweck schnurlose Telefone an, die nach unterschiedlichen Standards, aber überwiegend nach dem DECT-Standard arbeiten. Mit Zusatzantennen können Reichweiten von 600 Metern und mehr erreicht werden.
Man unterscheidet grob zwischen analoger, digitaler und gepulster Technik. Bei analoger Übertragung (z.B. nach dem CT-1-Standard) sendet die Antenne des Handgerätes hochfrequente elektromagnetische Wellen zur eigenen, im Haus aufgestellten Basisstation. Auf diesen Wellen wird die Sprachinformation transportiert. Bei Schnurlos-Telefonen nach diesem früher überwiegend verwendeten Standard beschränkt sich die nicht gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlenbelastung der Hausbewohner und Nachbarn nach unseren bisherigen Messungen auf die Zeit des Telefonierens.
Die Basisstation des DECT-Telefons (Digital Enhanced Cordless Telephone)/GAP (Generic Access Profile) gibt ständig, auch wenn nicht telefoniert wird, mit 100 Hz gepulste Hochfrequenzwellen (1880-1900 MHz) ab.
Messungen von DECT/GAP-Basisstationen an der HBLA Ursprung zeigten noch in einem Meter Entfernung Leistungsflussdichtewerte von einigen tausend µW/m “. Diese Messwerte liegen damit deutlich über dem Salzburger Vorsorgewert, der für GSM-Mobilfunksender einen Beurteilungswert von 1 µW/m ” vorsieht. Bei DECT-Basisstationen sollte die Exposition 0,1 µW/m ” nicht übersteigen.
Mehrere Berichte zeigen, dass neu auftretende “unerklärliche” Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen (Tinnitus) oder andere Symptome mit dem Betrieb dieser Anlagen in Verbindung stehen können – und beim Ausstecken der DECT/GAP-Basisstation wieder verschwinden.

Wie erkennen Sie – wenn Sie bereits ein schnurloses Telefon besitzen – ob es sich um ein DECT/GAP – Gerät handelt?

Wenn sich auf dem Gehäuse oder in der Bedienungsanleitung die Bezeichnung “DECT ” oder “GAP ” findet, dann ist die Sachlage offensichtlich klar.

Aber Vorsicht: Nicht überall, wo DECT/GAP drinsteckt, steht auch DECT/GAP drauf. Woran können Sie dann erkennen, ob Sie ggf. ein DECT / GAP – Telefon erwischt haben? Z.B. am Frequenzbereich von 1880 / 1900 MHz (= 1,880 – 1,900 GHz), falls dieser bei den technischen Daten angegeben ist; oder an DECT-spezifischen Leistungsmerkmalen, wie einer größeren Zahl von Mobilteilen, die an einer Basisstation betrieben werden können (typischerweise sechs bis acht), Gesprächsmöglichkeit von Mobilteil zu Mobilteil, Gesprächsweiterleitung an andere Mobilteile, Abhörsicherheit (durch Encryption).

Die Basisstation oder die Ladestation des Mobilgerätes, egal welcher Standard verwendet wird, sollte nicht in der Nähe von Daueraufenthaltsplätzen stehen – wegen der niederfrequenten Magnetfelder, die der Netztransformator erzeugt.

Auch wenn Sie ein analoges Schnurloses nach dem Standard CT1 besitzen oder anschaffen: Mit schnurlosen Telefonen sollten in jedem Fall nur Kurzgespräche geführt werden – da Sie mit dem Mobilteil ein Funkgerät am Ohr haben. Für Langzeittelefonate ist das schnurgebundene Telefon immer noch die beste Wahl.

TECHNIK
Schnurlostelefone nach dem DECT/GAP-Standard arbeiten mit einer Trägerfrequenz von 1880 bis 1990 MHz und liegen damit im Mikrowellenbereich (300 MHz – 300 GHz). Durch das Modulationsverfahren ergibt sich eine niederfrequente Pulsung mit 100 Hz. Die Sendeleistung angegeben als Spitzenwert beträgt für den DECT/GAP-Mobilteil und die DECT/GAP-Basisstation jeweils 250 mW. Die sich daraus ergebenden Immissionen sind im nachfolgenden Punkt Immission dargestellt.

Bei der digitalen Technik (z.B. nach dem CT-2-Standard) wird die Sprache in winzige Teile zerlegt und diese Einzelinformationen werden über die elektromagnetischen Wellen zum Empfänger transportiert. Auch diese Schnurlos-Telefone senden nicht gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlen nur beim Telefonieren. Allerdings kommen laufend neue Modelle auf den Markt, deren Beschreibung man in der Regel nicht entnehmen kann, ob die Basisstation nur beim Telefonieren und nicht ständig sendet.

Bei der gepulsten Technik (z.B. nach dem DECT-Standard) werden elektromagnetische Wellen digital und gepulst nonstop ausgesendet. Mit einem Schnurlos-Telefon nach diesem Standard holt man sich praktisch eine kleine, ständig sendende Mobilfunk-Sendeanlage ins Haus! Dadurch wird die eigene Wohnung und die Nachbarschaft nicht selten intensiver mit hausgemachten, niederfrequent gepulsten Mikrowellen bestrahlt, als durch fremde Außeneinflüsse wie etwa von einer Mobilfunk-Sendeanlage.

Schutzmaßnahmen
Wenn Sie unbedingt ein schnurloses Telefon benötigen, dann nur schnurlose Telefone mit CT1+ Standard verwenden. Keine schnurlosen Telefone mit DECT-Standard (digital gepulster Mobilfunk) verwenden, denn diese senden Strahlungen aus, auch wenn nicht telefoniert wird. CT2 / Telefone senden ebenfalls gepulste Felder jedoch nur, wenn telefoniert wird. Schnurlose Telefone mit CT1+ senden relativ schwache und nicht gepulste Wellen aus und das nur, während telefoniert wird. Diese Telefone werden jetzt wieder neu angeboten.
Wenn Sie bereits ein DECT-Telefon haben und dies nicht gegen ein analog sendendes Schnurlos-Telefon austauschen wollen, dann ersparen Sie sich, Ihrer Familie und den Nachbarn wenigstens nachts das Mikrowellen-Trommelfeuer der DECT-Basisstation und ziehen den Stecker heraus. Um nachts erreichbar zu sein und für längere Gespräche ist ein zusätzliches Kabeltelefon zu empfehlen.
Die gepulste Mikrowellenstrahlung einer DECT-Basisstation durchdringt zwar auch mehrere Wände, dennoch gibt es meistens mehr oder weniger günstige Plätze in einem Haus oder in einer Wohnung als Standort für eine Basisstation. Günstig in dem Sinne, dass die hauptsächlichen Aufenthalts- und Schlafplätze einer möglichst geringen Strahlenbelastung ausgesetzt sind. Durch entsprechende Messungen mit speziellen Hochfrequenz-Messgeräten für gepulste Strahlung können diese Plätze gefunden oder durch zusätzliche einfache Abschirmmaßnahmen geschaffen werden.
Auch wenn Sie selbst kein schnurloses DECT-Telefon besitzen, kann Ihre Wohnung durch ein DECT-Telefon eines Nachbarn bestrahlt werden; auch wenn das nächste Haus mehrere Hundert Meter entfernt ist. In sehr vielen Fällen liegt hier die Ursache für unerklärliche Schlafstörungen, nervöse Beschwerden, Überaktivität bei Kindern, Kopfschmerzen und Herzrhythmusstörungen.
Und was Sie noch wissen und tun sollten…

Abschalten:
nicht benötigte elektrische Geräte und Lampen nach Gebrauch abschalten, oder nur anschalten, wenn Sie wirklich gebraucht werden.

Abschaltbare Steckdosenleisten benutzen:
Es gibt noch immer viele Geräte, die man zwar abschalten kann, die aber trotzdem mit einem Teil ihrer Schaltung (Trafo) unter Strom bleiben, (stand-by) z.B.. Fernseher, Radio (Kontrolllämpchen). Ziehen Sie den Netzstecker bei Nichtgebrauch aus oder verwenden Sie abgeschirmte abschaltbare Steckdosenleisten.

Auswechseln:
Es gibt noch viele Geräte, die eine unakzeptabel hohe Strahlenwirkung haben. Erkundigen Sie sich beim Kauf nach der elektromagnetischen Emission eines elektrischen bzw. elektronischen Geräts. Kaufen Sie nur ein strahlungsarmes Gerät.
Wenn Verkäufer und Hersteller immer häufiger gefragt werden, ob ihre Produkte strahlungsarm sind oder in welchem Maße ihre Produkte Elektrosmog verursachen, werden diese nach und nach bemüht sein, elektrosmogarme Produkte zu entwickeln und mit dieser Produkteigenschaft auch zu werben. Und die Hersteller bzw. Anbieter werden dann auch über die jeweiligen Messergebnisse mit Gutachten neutraler Institute informieren können.

Abstand:
ist besonders wichtig bei magnetischen Feldern (Sicherungskasten der elektrischen Hausinstallation, alle Netzgeräte mit eingebauten Transformern). Bei hochfrequenten elektromagnetischen Feldern, z.B. von schlecht abgeschirmten elektronischen Geräten oder DECT-Schnurlos-Telefonen nützen innerhalb des Wohnraums 2 /3 Meter Abstand leider wenig oder nichts.

Der Artikel wurde mir freundlicher Weise von www.elektrosmog.com zur Verfügung gestellt.